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7 Tipps für grünere Weihnachten

Auch für die Weihnachtszeit gibt es viele tolle nachhaltige Ideen und Anregungen. Wir haben ein paar davon für dich rausgesucht.

 

Weihnachten ist für viele die schönste Zeit des Jahres und auch wir wiegen uns schon in besinnlicher Vorweihnachtsstimmung! Gemütliche Abende bei Kerzenschein, eingekuschelt in eine Decke, ein heißer Tee und dazu die Klänge der schönsten Weihnachtsklassiker aus den Boxen der Musikanlage. Schlendern über den Weihnachtsmarkt, wärmender Glühwein und gutes Essen gehören ebenso dazu, wie die Familie und Geschenke der Liebsten.

Das Weihnachtsfest birgt im Zuge des Konsums leider auch Schattenseiten. Wir möchten diese hier und jetzt allerdings nicht ausführlich beleuchten und dir damit die festliche Stimmung vermiesen, sondern dir stattdessen ein paar nachhaltige Ideen vorstellen, die deine diesjährige Weihnachtszeit grüner gestalten. 


1. Nachhaltige Weihnachtsbäume

Knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft. Zwar stammen ca. 90 % dieser Bäume aus heimischen Forsten, doch das macht sie noch lange nicht ökologisch verträglich. Das Problem ist, dass die Aufzucht meist auf großen Plantagen stattfindet. Diese Monokulturen machen eine natürliche Schädlingsbekämpfung fast unmöglich, weshalb in den meisten Fällen mit vielen Pestiziden und Herbiziden gearbeitet wird. Hinzu kommen Chemiecocktails, die die Nadeln der Bäume schön grün und üppig werden lassen. All diese Schadstoffe gelangen nicht nur in den Boden, die Luft und das Grundwasser, sondern auch in unsere Wohnzimmer. Die Weihnachtsbäume werden 6-8 Jahre lang für einen einzigen, kurzen Einsatz gezüchtet, gefällt und durch das Land transportiert und dieses Prozedere wiederholt sich jedes Jahr aufs Neue. Nachhaltigkeit sieht definitiv anders aus! Doch es gibt natürlich Alternativen. Bio-Weihnachtsbäume kommen ganz ohne Chemie aus und kosten, anders als oft vermutet, kaum mehr als konventionelle Bäume. 

Elisabeth von “Elisabeth Green” hat auf ihrem Blog eine große Auswahl an Verkaufsstellen für Bio-Weihnachtsbäume, hier ist mit Sicherheit auch etwas in deiner Nähe dabei.

Eine weitere tolle Alternative bieten die Jungs von “BAUMKIND”. Die beiden Gründer aus Sachsen beliefern Deutschland ab diesem Jahr mit getopften Weihnachtsbäumen, holen sie nach dem Fest wieder bei euch ab und pflanzen sie zurück in regionale Wälder. Eine großartige Idee!

 

2. Regionale Produkte

Bratäpfel, Mandarinen, Nüsse und Gebäck - viele Lebensmittel verbinden wir automatisch mit der Weihnachtszeit. Doch wo kommen sie überhaupt her? Viele Obst- und Nusssorten werden aus Übersee importiert, um den Verkaufspreis möglichst schmal zu halten. Für die meisten Produkte gibt es aber auch regionale Anbieter. Teilweise etwas teurer, aber in jedem Fall besser für die Umwelt, vor allem, wenn sie zudem auch noch Öko-, Bio- und/oder Fair Trade zertifiziert sind. Wer bewusst einkauft und sich ein wenig umsieht, kann also auch der Umwelt an Weihnachten etwas zurückgeben!

 

3. Alternatives Geschenkpapier

Angenommen jeder Bürger in Deutschland verbrauche nur 50 Gramm Geschenkpapier pro Jahr, käme man auf eine Gesamtmenge von 4.000 Tonnen, zusammen gelegt eine Fläche von unglaublichen 3.500 Fußballfeldern. Hinzu kommt, dass Geschenkpapier oft entweder komplett aus Plastik besteht oder mit Kunststoffen, Lacken und anderen Chemikalien behandelt wird.

Auch hier gibt es viele Alternativen, mit denen sich der Verpackungswahnsinn wenigstens ein wenig nachhaltiger gestalten lässt. Recyceltes Geschenkpapier gibt es mittlerweile in vielen Einzelhandelsläden zu kaufen, einfach beim Einkauf auf das Nachhaltigkeitssiegel des “blauen Engel” achten. Eine noch bessere Lösung lautet wie so oft: Selbermachen. Alte Zeitungen sind hier der Klassiker. Wer es etwas individueller mag, kann zum Beispiel zu bunten Prospekten, ausrangierten Postern, Landkarten oder Stadtplänen greifen.

 

4. Bewusster Konsum

Geschenke für die Partner, für die Eltern, Großeltern, Kinder, Onkel und Tanten und natürlich für die besten Freunde. Da kommt einiges zusammen!

Der Kauf von Konsumgütern nimmt jedes Jahr exorbitant zu. Die Wirtschaft freut sich - unsere Umwelt leider so gar nicht. Konsum ist und bleibt ein großes Thema unserer Gesellschaft, doch jeder kann, gerade zur Weihnachtszeit, ein Zeichen setzen und etwas ändern. Eine offene Absprache innerhalb der Familie oder des Freundeskreises ist meist einfacher als man denkt und oft auch eine Erleichterung für alle Beteiligten. Kleine, durchdachte Geschenke von Herzen sagen viel mehr aus, als teure Zwang-Käufe und das Wetteifern um das tollste, größte und aufwendigste Geschenk. So bleibt mehr Zeit für das was an Weihnachten wirklich zählt: Zeit mit den Menschen, die man liebt, abseits des Materialismus. 

 

5. Bio-Kerzen

Kerzen gehören genauso zu Weihnachten wie der Christbaum und sind aus der kalten Adventszeit nicht wegzudenken. Die wenigsten machen sich allerdings Gedanken über die ökologischen Folgen der Kerzenproduktion. Der Hauptbestandteil der meisten Kerzen ist noch immer Paraffin, ein Erdöl-Produkt aus der Schmierölproduktion. Ein weiterer problematischer Grundstoff ist Palmöl. Jährlich werden ca. 1,4 Millionen Tonnen Palmöl nach Deutschland importiert, 90.000 Tonnen dienen davon allein der Kerzenproduktion. Der Großteil des Palmöls kommt aus Indonesien und Malaysia, wo die Palmen in riesigen Plantagen angebaut werden, für die jedes Jahr enorme Flächen an Regenwald gerodet werden. Zudem greift auch hier das Problem des monokulturellen Anbaus und der damit einhergehenden Pestizid-Nutzung.

Die Alternative sind nachhaltige Bio-Kerzen aus pflanzlichen Stoffen oder aus Bienenwachs. Die meisten Anbieter sind zwar etwas teurer als die der konventionellen Kerzen, doch dafür kann man sich der gesundheitlichen und umweltfreundlichen Herstellung sicher sein.

 

6. Fairer Weihnachtsschmaus 

Für viele gehört diese Tradition seit jeher zu Weihnachten dazu: Das festliche Familienessen. Ob Weihnachtsgans, Karpfen oder Braten - Fleisch erfreut sich zum Fest noch immer großer Beliebtheit in Deutschland. Doch woher kommt das Fleisch überhaupt und wie wurden die Tiere dafür gehalten?

Über diese Frage sollte sich jeder von uns vor dem Kauf Gedanken machen. Viele Tiere werden speziell für die Weihnachtstage herangezüchtet und das leider oft zu mehr als bedenklichen Bedingungen. Am besten kauft man Bio-Fleisch beim regionalen Händler, dort kann man sicher sein, dass die Tiere artgerecht gehalten wurden und gesundheitlich unbedenklich sind.

Und wie wäre es mal mit einem alternativen Weihnachtsessen ohne Fleisch? Im Netz findest du viele tolle Gerichte aus der vegetarischen und veganen Festtagsküche, die mindestens genauso lecker sind, wie die traditionellen!


7. Nachhaltige Weihnachtsmärkte

Die Saison der Weihnachtsmärkte hat begonnen. Gemütliche Atmosphäre, festlich geschmückte Buden, leckeres Essen und ein wärmender Glühwein mit Freunden bei stimmungsvoller Musik. So sieht ein Weihnachtsmarktbesuch in unserer Wunschvorstellung aus, doch diese bleibt in der Realität leider oft nur eine Utopie. Menschenmassen, lautes Gedudel der immer selben Weihnachtslieder, überfüllte Bratwurstbuden, Ramschverkäufer und durch zu viel Billig-Glühwein abgefüllte Kegelclubs. Alles in allem eher ein Fest des kommerziellen Konsums, als eines der glücklichen Besinnlichkeit. 

Zum Glück stören sich zunehmend immer mehr Menschen an dieser Entwicklung, weshalb sich bereits einige alternative, nachhaltige Weihnachtsmärkte in Deutschland etabliert haben. Vegane Alternativen zur halben Meter Bratwurst, tolle Handcraft Stände mit liebevoll in Handarbeit geschaffenen Geschenk- und Dekorationsideen, selbstgemachter Bio-Glühwein statt Industriellem Kanister-Fusel und ein viel entspannterer Vibe.

Auf bookitgreen, unserer Buchungsplattform für nachhaltige Unterkünfte, stellt euch Almuth Nitsch die 13 schönsten grünen Weihnachtsmärkte in Deutschland und Österreich vor! 

Wir freuen uns, wenn wir dich mit diesen Tipps inspirieren konnten, deine Weihnachtszeit in diesem Jahr neu und ein wenig nachhaltiger zu gestalten. Du hast Ergänzungen, die in dieser Liste auf keinen Fall fehlen dürfen? Dann schreibe sie doch bitte ganz einfach in die Kommentare! Wir freuen uns über jeden Austausch, so lernen wir alle ständig etwas Neues und machen die Welt zusammen ein bisschen grüner, eben samebutgreen :-)

 

 

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